Mike Gans und Achim Pohlmann auf der Hebebühne

Mike Gans und Achim Pohlmann auf der Hebebühne

Montag bis Mittwoch: Karnevalsausklang

Mit dem Rosenmontag, dem höchsten Feiertag des Rheinlandes startete diese Woche. Da hieß es Kostüme aus dem Schrank holen, nicht zu wenig Schminke für mich und auch meinen Mann und ab auf den Ratinger Marktplatz. Da wir uns zeitig auf den Weg gemacht hatten, hatten wir noch einen günstigen Platz ergattern können, genau gegenüber von der Kommentatoren-Hebebühne von Achim Pohlmann und Mike Gans. Die vor uns stehenden Kinder konnten von den zahlreichen Kamelle und anderen Leckereien, die uns zugeworfen wurden, gut profitieren. Schließlich waren diese ja auch für die Kinder und nicht für Erwachsene gedacht. Höhepunkt war natürlich der Wagen unseres Prinzenpaares, die wieder mal Glück mit dem Wetter hatten. Die Arbeit der Schirmherren hatte sich jedenfalls gelohnt.

Der Veilchendienstag war danach schon wieder ein ganz normaler Arbeitstag, allerdings im Wahlkreisbüro und nicht in Düsseldorf.

Am Aschermittwoch fand die diesjährige Session mit dem traditionellen Fischessen endgültig ihren Abschluss. Noch einmal kamen Prinzenpaar, Schirmherren, Karnevalsausschuss und zahlreiche Gäste zusammen, nicht zuletzt um „Danke“ zu sagen. Jetzt hatten sich alle ein wenig Erholung verdient.

Donnerstag

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Zu Wochenbeginn nahm ich an einem Seminar zur Auftrittsschulung mit dem besonderen Augenmerk auf den Umgang mit Rechtspopulisten bei Podiumsdiskussionen teil. Dieses eintägige Seminar sollte die Teilnehmer fit machen für die anstehenden Diskussionsrunden, die vermutlich etwas anders laufen werden als in der Vergangenheit.

Am Dienstagmorgen fand dieses Mal keine Fraktionssitzung der Landtagsfraktion statt. Die Woche, in der Weiberfastnacht liegt, sowie die folgende Woche mit dem närrischen Finale sind traditionell sitzungsfrei für den gesamten Landtag. So hatte ich genügend Zeit, um mich um das Anliegen einer Familie aus Albanien zu kümmern, die von Ratinger Helfern betreut wird und kürzlich die Abweisung ihres Asylantrages mitgeteilt bekommen hatte. Diese Familie hatte erst vor kurzem ihren Vater verloren und nun stand die hilflose Mutter mit zwei Kinder allein da. Angesichts der schweren Behinderung des einen Kindes und der Traumatisierung Mutter und dem anderen Sohnes setzten sich die Helfer für ein Verbleiben der Familie in Deutschland ein. So half ich ihnen eine Petition einzureichen und außerdem habe ich einen Härtefallantrag gestellt. Weiterlesen

Frisch zurück aus Berlin von der Wahl des Bundespräsidenten habe ich den Montag genutzt, um gemeinsam mit meinem Wahlkampfteam eine ausführliche Arbeitssitzung abzuhalten. Bevor die sogenannte „heiße“ Phase des Wahlkampfes beginnt, müssen alle Vorbereitungen abgeschlossen sein, damit ich mich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Auf jeden Fall habe ich ein gutes und hoch motiviertes Team, mit ich gerne zusammenarbeite.

Am nächsten Morgen fuhr ich, bevor ich mich zum Landtag aufmachte, noch bei meinem Metzger vorbei. Denn für diesen Tag hatte ich eine größere Anzahl von Dumeklemmern bestellt. Der Landtag sah bei meinem Eintreffen schon komplett verwandelt aus: eine große Bühne war in der Eingangshalle aufgebaut, alles war mit Luftballons in den Landesfarben geschmückt und die zahlreichen Stehtische ließen auf ein größeres Ereignis schlussfolgern. Aber zunächst tagte, wie an jedem Dienstag, die Landtagsfraktion. In dieser Woche standen die kommenden Plenartage und die dazu gehörigen Anträge auf der Tagesordnung.

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Begrüßung des Ratinger Prinzenpaares durch Landtagspräsidentin Carina Gödecke

Begrüßung des Ratinger Prinzenpaares durch Landtagspräsidentin Carina Gödecke

Mehr als 111 Prinzenpaare, Dreigestirne, Prinzessinnen und Prinzen aus ganz Nordrhein-Westfalen waren gestern zu Gast im Landtag und zeigten dort die Vielfalt des Karnevals im Land. Bereits seit vielen Jahren ist der närrische Landtag eine beliebte Tradition, die den Austausch zwischen Politik und Karneval ermöglicht.

Auch das Ratinger Prinzenpaar Samuel I. und Jacinta I. samt Gefolge war auf Einladung der Ratinger Landtagsabgeordneten Elisabeth Müller-Witt (SPD) beim närrischen Landtag zu Gast. Zunächst wurde das Prinzenpaar durch die Landtagspräsidentin Carina Gödecke begrüßt. Bei dieser Gelegenheit wurde dem Prinzenpaar der Orden des Landtags verliehen und im Gegenzug der Orden des Prinzenpaares an die Präsidentin vergeben. Anschließend besuchte das Prinzenpaar gemeinsam mit der Abgeordneten den Plenarsaal. Dort testete Prinz Samuel schon einmal das Rednerpult. Auch der Platz der Landtagspräsidentin schien sehr verlockend. Danach gab es bei Snacks und Getränken einen lockeren Austausch, bevor das bunte Abendprogramm des Landtags begann.

„Wie in jedem Jahr habe ich mich sehr über den närrischen Besuch gefreut. Der närrische Landtag ist eine der schönsten Traditionen des Landesparlamentes. Ich bin stolz, dass ich unser beliebtes Ratinger Prinzenpaar hier begrüßen durfte“, resümiert Müller-Witt.

Bereits an diesem Donnerstag wird das Ratinger Prinzenpaar auf Einladung der Landtagspräsidentin erneut im Landtag zu Gast sein.

Elisabeth Müller-Witt bei der Stimmabgabe

Elisabeth Müller-Witt bei der Stimmabgabe

Mit der Wahl von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten ging am Sonntagnachmittag die Bundesversammlung zu Ende. Erschöpft, aber glücklich über das Ergebnis machte sich die Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt auf den Rückweg in den Kreis Mettmann. Begonnen hatte es am Tag zuvor mit einer Fraktionssitzung der SPD Delegierten im Fraktionssaal der Bundestagsfraktion. Anschließend feierten die Delegierten aus Bundestag, den Landtagen und den weiteren Delegierten aus Sport, Kultur und Gesellschaft im Westhafen Convention Center.

Zu Beginn der Wahlversammlung am Sonntag ergriff Bundestagspräsident Lammert das Wort und hob in einer Rede die Bedeutung des Tages hervor. Die eigentliche Wahl erfolgte dann durch Namensaufruf. Gegen 14.30 Uhr stand es fest, unser neuer Bundespräsident heißt Frank-Walter Steinmeier.

„Bin stolz dabei gewesen zu sein und zur Wahl von Frank-Walter Steinmeier mitbeigetragen zu haben. Diesen Tag werde ich als ganz besonderen in meinem politischen Leben in Erinnerung behalten“, resümierte die Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt.